"Des Lebens Sinn"

Stefan Schramm
Ich fragte mich, im Mondenschein;
Was sollt des Lebens Sinn wohl sein?
Wesī wandern wir auf dieser Welt?
Istīs Wein, istīs Tanz oder istīs Geld?

So fragte ich den süßen Wein,
in dieser Nacht, im Mondenschein.
Doch in vergornem Traubensaft,
lag nicht der Quell der Lebenskraft.

Was uns erhellt, im Lebenskrieg
schien Tanz mir, Gesang und Musik.
Doch auch ein feurig wilder Reigen
konntī mir des Lebens Sinn nicht zeigen.

Und so befragte ich das Gold,
desī hellen Glanz so viele hold.
Doch wie lang ich auch um Reichtum ficht
Glücklich wurd ich dabei nicht.

So wolltī ich Heim, das Herz voll Leid
doch traf ich eine schöne Maid.
Gebannt, mein Herz nun so verzückt
Fand schließlich ich nun doch mein Glück.

Und siehe da, mit ihr gemeinī
Zog ich neue Kraft aus süßem Wein
Musik, Gesang und auch der Tanz
Erfüllten mich mit Freude, ganz
und auch das Gold, wenn ich gedenke
ihrem Lächeln bei Geschenken.

So fand ich dort im Mondenschein
Die Antwort auf die Frage mein:
Ein Kuss, ein Lächeln, weicher Blick
Zu Lieben ist das größte Glück!


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