"Der letzte Gruß "

Stefan Schramm
(1) Hart getroffen liegst du nieder
Die Sonne schickt den letzten Gruß
Und leise sprichst du noch „Ich friere
Und weißt doch dass du scheiden musst

„Bruder reich mir deine Hände
Lächle wenn du lächeln kannst
Geht dein Leben auch zu Ende
Sag ich dir: Hab keine Angst

(ref1) Und sieh zurück: Auf ein Leben
So farbenfroh und reich
Denk an die vielen frohen Stunden
Unter Brüdern warst du gleich
Denk an all den Wein den wir
In trauter Runde ha´m geleert
Und all die schönen Frauen
Die du innig hast begehrt

(2) Vergiss den Schmerz der letzten
Stunden
Denk dran: Du bist nicht allein
Und schlugen sie auch tiefe Wunden
Ich werde weiter bei dir sein

So stolz ist dieser Augenblick
Und gar nichts solltest du bereu´n
Hab keine Furcht vorm weisen Licht
Das große Spiel beginnt von Neu´m

(ref2) Drum sieh zurück: Auf ein Leben
Voller Treu und Ehrlichkeit
Denk an die Tänze und die Laster
Zu denen stets wir warn bereit
Denk an die Ziele die du all
Zeit deines Lebens hast erreicht
Und ich versprech´ von hier zu scheiden
Kannst du unbeschwert und leicht

(3) Du weißt kein Fürst auf dieser Erde
Wird sehen ja was du geseh´n
Und auch kein Magus, kein Gelehrter
Wird jemals unsern Weg versteh´n

Zu Leben, Kämpfen und zu Sterben
In jedem kleinen Augenblick
Wirst du auch fraß der Krähen werden
Ich lächle wenn ich blick zurück

(ref3) Und sehe dort: Auf ein Leben
Voller Freundschaft und auch Leid
Doch die Schmerzen und die Wunden
Wurden brüderlich geteilt
Ich denk an all die vielen Jahre
Ziele, Tänze und den Wein
Und bin stolz bei deinem letzten
Atemzug bei dir zu sein“

(bri)

(ref4) „Ich blick zurück: Auf ein Leben
So farbenfroh und reich
Denk an die vielen frohen Stunden
Unter Brüdern war ich gleich
Dank an all den Wein den ich
In Trauter Runde hab geleert
Und blicke lächelnd auf das Licht
Das mich nun ganz und gar verzerrt“
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