"Der Poet"

Stefan Schramm
(ref)Ich bin Poet
Ich bin ein Wanderer
Bin ein Kind der Narretei
Ich bin nicht stark
Ich bin nicht mächtig
Aber immer bin ich frei
Nenn du mich Schwächling
Nenn mich Memme
Nenn mich einen Trunkenbold
Doch bei Einem sei dir sicher
Fortuna ist mir hold

(1)Als kleiner Junge wollt ich einst
ein starker Krieger werden
Bis ich erkannt´ „Es ist nicht wirklich
schön im Krieg zu sterben“
Und doch, ein Krieger hoch zu Roß
Ihm liegt die Welt zu Füßen
Und Maiden ihn in seinem Schloß
mit Küsschen stets begrüßen

Ich fragte mich „Wie kann ich wohl
all dies für mich erringen?“
Fortuna sprach: „Das ist nicht schwer,
musst für die Maiden singen!“

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(2)Als Knabe dacht ich „Widme dich
doch den arkanen Dingen“
Doch Zauberei und Hexentum
wollt mir nicht recht gelingen.
Ein Magier ist hochgeschätzt
in aller Herren Ländern
Kennt König und den Adel gut
trägt edelste Gewänder

Ich fragte mich „Wie kann ich wohl
all dies für mich erringen?“
Fortuna sprach: „Das ist nicht schwer,
musst für den Adel singen!“

(ref)

(3)Als Bursche wollte ich König sein
und sitzen auf dem Thorn
So minnte ich die Königin
doch Kerker war mein Lohn
Ein König der hat große Macht
muss nie alleine sein
Und wenn er Großes hat vollbracht
wird er unsterblich sein

Ich fragte mich: „Wie kann ich wohl
all dies für mich erringen?“
Fortuna sprach: „Das ist nicht schwer,
musst für das Volke singen!“

(out) Ich bin Poet
Ich bin ein Wanderer
Bin ein Kind der Narretei
Ich bin nicht stark
Ich bin nicht mächtig
Aber immer bin ich Frei
Nenn du mich Schwächling
Nenn mich Memme
Nenn mich einen Trunkenbold
Doch bei Einem sei dir sicher

Ich bin Poet
Ich bin ein Wanderer
Bin ein Kind der Narretei
Ich bin nicht stark
Ich bin nicht mächtig
Aber immer bin ich Frei
Nenn du mich Schwächling
Nenn mich Memme
Nenn mich einen Trunkenbold
Doch bei Einem sei dir sicher
Hab´s selber so gewollt!
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