"Der Tanz der sieben Schleier"

Stefan Schramm
(ref1) Oooh…
Wenn Suleikas sieben Schleier fallen
Oooh…
Spürst du wie Lust sich in dir regt
Oooh…
Wenn Suleikas sieben Schleier fallen
Oooh…
Ist es für Tugend schon zu spät

(ref2)Oooh…
Wenn Suleikas sieben Schleier fallen
Oooh…
Und sie in ihren Bann dich zieht
Oooh…
Wenn Suleikas sieben Schleier fallen
Oooh…
Spürst du wie Anstand aus dir flieht

(1)Es betritt die dunkle Schöne
sacht den großen weiten Saal
Der Atem stockt, die Herzen stehen
Ihr Anblick gleicht der süßen Qual
In bunte Seide sie gehüllt
Das dünne Tuch ziert ihre Hüften
Und ihr Blick trägt dies Versprechen
Sie wird manch Geheimnis lüften

Wenn der erste Schleier fällt
Spürst du die Hoffnung dieser Welt

(ref1)

(2)Man hört die erste Trommel schlagen
Quälend langsam ist ihr Takt
Auf dieses Zeichen dreht die Schöne
sich, du spürst wie Lust dich packt
Wie ein Feld in einer Briese
wiegt die Schöne zur Musik
Und auch der letzte tapf‘re Mann
nun ihrem Anblick ganz erliegt

Wenn der zweite Schleier fällt
Spürst du die Sehnsucht dieser Welt

(ref2)

(3)Zum Tanz gesellt sich eine Flöte
Erfüllt den Raum mit hellem Klang
Und auch der Tanz gewinnt an Klarheit
Man hört die Schellen dann und wann
Wie eine Rose fliegt die Seide
Hüllt sich um Suleikas Leib
In den Betrachtern reift die Spannung
Bald schon bald scheint es soweit

Wenn der dritte Schleier fällt
Spürst du das Drängen dieser Welt

(ref1)

(4)Die Ruhe vor dem Sturm versiegt
nun langsam, stetig aber gut
Die Trommeln schneller dumpfes Dröhnen
Mischt sich schnell mit heißem Blut
Und noch mit unerhörter Ruhe
neckt dich frech Suleikas Blick
Doch hilft kein Pfeifen und kein Johlen
Noch weicht die Schöne sanft zurück

Wenn der vierte Schleier fällt
Spürst du das Rasen dieser Welt

(ref2)

(5)Zum ersten Mal ein leichtes Funkeln
Haut blitzt wie ein heller Stern
Doch flüchtig wie der Tau am Morgen
Sie scheint so nah und doch so fern
Der ganze Raum liegt ihr zu Füßen
Und Suleika dreht sich wild
Um sie herum verschwimmt der Abend
Doch bleibt die Gier noch ungestillt

Wenn der fünfte Schleier fällt
Spürst du die Gier der ganzen Welt

(ref1)

(6)Das sechste Tuch verliert den Halt
und schwebt wie Sonne durch den Raum
Ein süßer Duft zerreißt die Stille
und bringt so manchem süßen Traum
Geziert vom Anmut süßen Lockens
ist die Leidenschaft geweckt
Suleikas schöner blanker Leib
von einem letzten Tuch bedeckt

Wenn der sechste Schleier fällt
Spürst du die Wollust dieser Welt

(ref2)

(7)Ein letztes Mal schwillt die Musik
empor zum triumphalen Reigen
Und Suleika greift das letzte Tuch
entschlossen mehr zu zeigen
Durch den Saal geht nun ein Raunen
Von ihrem Anblick ganz besessen
wird wohl niemand nimmermehr
den sieben Schleier Tanz vergessen

Wenn der siebte Schleier fällt
Erfüllt sich alles was noch zählt

(ref1)
(ref2)
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