"Der Vorhang fällt"

Stefan Schramm
(ref) Das Licht geht aus
Der Vorhang fällt
und alle Gönner ziehen weiter
Das Licht geht aus
Und auch der letzte Lautenschlag
verklingt noch heiter
So seht ihr nie den Narren weinen
und die Tänzerin erstarrt
Und ihr seht nie den Seher ratlos
Und wie der Barde stumm verharrt
||: Denn wenn der letzte Ton verklungen
und das letzte Wort gesungen
Deckt die Nacht
ihre heit'ren Kinder zu :||

(1) Ein Lächeln auf den Lippen
Eine Träne im Gesicht
Die Schelle dort am Narrenhut
Seid Stunden klingt sie nicht
Von Schminke ist verklebt das Haar
Er denkt daran was einmal war
Und deckt sich mit dem alten Laken zu

(2) Im Schatten scheint das Mieder grau
und Staub bedeckt ihr Haar
Ein stumpfer Schmerz in ihrem Blick
wo eben Feuer war
Erschöpft sinkt sie auf hartes Stroh
und wäre doch im Herzen froh
müsst morgen nicht die Reise weitergeh'n

(ref)

(3) Der schwarze Samt bedeckt die große
Kugel aus Kristall
So vielen Menschen prophezeite
Glück er überall
Ein Fluch ist für ihn das Gesicht
denn Glück für ihn, das sah er nicht
Nur Armut und den viel zu frühen Tod

(4) Mit leisem Kratzen streift der Federkiel
das Pergament
Eine Ode an die Liebe die
ein Jeder bald schon kennt
Die Stimme schmerzt, mit tauber Hand
greift er nach jenem roten Band
Das seine Braut als Liebespfand ihm gab

(ref)
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